Neuigkeiten

07 Juni 2012

Heute startet die IPv6

Seit heute werden neben der bekannten IPv4 auch die neuen IPv6-Adressen verwandt. Damit kann jedes  internetfähige Gerät, egal ob Laptop, Smartphone oder Kühlschrank,  eine eigene IP-Adresse erhalten. Die Umstellung war notwendig geworden, da die IP-Adressen nach altem Standard aufgebraucht und auch Sicherheitsaspekte den modernen Standard erforderlich machen. Die technischen Vorteile beinhalten aber auch eine deutlich leichtere Identifizierung der Nutzer, bzw ihrer Geräte. Zum Schutz der Privatsphäre fordern Datenschützer eine umfassende Beratung und Unterstützung der Nutzer. Abhilfe soll z.B. ein eigenes System "Privacy Extension" schaffen, das die zweite Hälfte der IP-Adresse verschlüsselt, so dass die Adresse nicht mehr zum Nutzer führt.

Nähere Informationen z.B. bei www.tagesschau.de

06 Juni 2012

Gründer kino.to legt Geständnis ab

Vor dem Landgericht Leipzig hat der Chef des inzwischen gesperrten  Streaming Portrals kino.to ein Geständnis abgelegt, so die Mitteilung von heise. Vorangegangen waren offensichtlich Verständigungsgespräche zwischen den Prozessbeteiligten, die auf Anregung des Gerichts zustande gekommen sein sollen. Damit kann das Verfahren ohne weitere Beweisaufnahme beendet werden. Die Strafe soll im Fall einer Verurteilung zwischen viereinhalb und vier Jahren und zehn Monate liegen. Das Urteil wird am 14. 6. 2012 erwartet.
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23 Mai 2012

Computer- und Internetstrafrecht- Rezension

Bei Jurawelt ist eine aktuelle Besprechung meines Buchs "Computer- und Internetstrafrecht" 2. Auflage, erschienen. Im Fazit stellt Rechtsanwaltin Stefanie Kleinmanns fest: "Nicht nur die Strafverteidigerpraxis, sondern jeder, der sich mit rechtlichen Aspekten des Internetzeitalters beschäftigt, wird in diesem Werk einen versierten Einstieg in die Antworten zu seinen Fragen finden."

Der vollständige Text ist unter www.jurawelt.com abrufbar.

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08 Mai 2012

Neue Variante des BKA-Trojaners im Umlauf

Die Polizei warnt vor einer neuen Variante des gefährlichen BKA- Trojaners, der als Anhang einer E-Mail verbreitet wird. Die angehängte Zip-Datei sollte auf keinen Fall geöffnet werden. Anderenfalls vernichtet das aktivierte Schadprogramm fast alle Daten und Dateien auf dem infizierten Computer. Nach dem Neustart des Rechners erscheint ein Hinweis, dass das System mangels gültiger Lizenz verschlüsselt worden sei. Zur Aufhebung der Verschlüsselung solle der Nutzer bestimmte Zahlungskarten an Tankstellen oder Kiosken erwerben und den entsprechenden Code eingeben. Dieem Hinweis sollten Betroffenen nicht nachgehen, sondern einen Computerfachmann um Hilfe bitten.
Weitere Informationen: KN-online  und www.bka-trojaner.de 

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26 April 2012

Entschädigung für Straftäter

Das Landgericht Karlsruhe hat ehemaligen Straftäter für die unrechtmäßige, überlange Dauer der Sicherungsverwahrung eine Entschädigung zugesprochen. Gegen die 4 Kläger war nach ihren Haftstrafen jeweils Sicherungsverwahrung angeordnet worden, die höchstens 10 Jahre angedauern durfte. Nach Ablauf dieser Höchstgrenze wurden die Kläger weitere 8- 12 Jahre in Sicherungsverwahrung, die nachträglich verlängert wurde, gehalten. Nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hierin einen Verstoß gegen die Menschenrechtskonvention und das Bundesverfassungsgericht die Verfassungswirdrigkeit der nachträglichen Sicherungsverwahrung feststellten, wurden die Kläger 2010 aus der Verwahrung entlassen. Für den konventionswidrigen Freiheitsentzug hat das Landgericht einev erschuldensunabhängige  Entschädigung in Höhe von monatlich 500 € zugrunde gelegt, was bei den jahrenlangen unrechtmäßigen Freiheitsentziehungen zu Entschädigungen zwischen 65.000 € und 73.000 € führen könnte. Das verurteilte Land Baden-Würtemberg soll allerdings Rechtsmittel eingelegt haben, so dass die sich endgültige Klärung noch jahrelang hinziehen könnte.
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