05 November 2012

Fallzahlen der Geldwäsche gestiegen

Geldwäsche wird zunehmend zu einem echten Problem. Allein in Schleswig-Holstein wurden 25 % mehr Anzeigen von der Polizei registriert. Das Geld stammt oft aus vorangegangenen Betrugsfällen, Phishing-Attacken auf Onlinekonten, aber auch aus Schutzgeld- Drogen- und Waffengeschäften.

Besonders groß ist die Gefahr für ahnungslose Internetnutzer selbst zu einem Geldwäscher zu werden. Angelockt von hohen Provisionen lassen sie sich ködern, um schmutziges Geld auf ihrem Konto entgegen zu nehmen, abzuheben und über einen Bargeldtransferdienst an die Hintermänner weiterzuleiten. Solche Finanzagenten sind über die Kontoverbindung leicht zu indentifizieren und tragen ein hohes Risiko, strafrechtlich verfolgt zu werden. Im Gegensatz zu den Hintermännern, die in der Regel im Ausland sitzten und kaum belangt werden können. Außerdem tragen sie das Risiko, von ihrer Bank in Anspruch genommen zu werden. Neuerdings werden statt Geld auch Waren an die angeworbenen Personen verschickt. Mittels gefischten Kreditkartendaten werden z.B. hochwertige Elektronikgeräte im Versandhandel erworben und an die Warenagenten als Empfänger angegeben, die die Waren ins Ausland weiterschicken sollen.Für Rückfragen:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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