27 Januar 2012

Freispruch im Kieler Handballprozess

Am 26.1.2012 wurden die beiden Angeklagten, der ehemalige Manager und der Ex-Trainer des THW  vom Landgericht Kiel vom Vorwurf der Korruption durch Bestechung von Schiedsrichtern frei gesprochen. Das Gericht stellte fest, dass das Champions-League Spiel von 2007 gegen die SG Flensburg- Handewitt nicht manipuliert wurde, also sauber abgelaufen sei. In dem reinen Indizienverfahren waren den Angeklagten die Vorwürfe nicht nachzuweisen, was folgereichtig nur zu einem Freispruch führen konnnte. Bedauerlicherweise äußerte  der Vorsitzende in seiner mündlichen Urteilsbegründung, dass sich das Gericht von der Unschuld der Angeklagten nicht überzeugen konnte. Da es nur auf den Nachweis der Schuld ankommt,  ist der Zweifel an der Unschud irrelevant. Leider finden sich nun in der Berichterstattung Schlagzeilen vom "Freispruch zweiter Klasse" wieder, was unterstellt, dass vielleicht doch an den Vorwürfen etwas dran gewesen sein könnte. Insofern hat am Ende doch noch die Staatsanwalt Recht, wenn sie erklärt: Freispuch ist Freispruch. 

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