15 Januar 2014

Hacker leben gefährlich

Hacker leben, zumindest strafrechtlich, recht gefährlich. Seit der Verschärfung des Computerstrafrechts in 2007 macht sich bereits derjenige wegen Ausspähens von Daten gem. § 202 a StGb strafbar, der sich (unberechtigt) den "Zugang zu Daten" verschafft.

Es genügt als schon in ein fremdes System einzudringen, wenn dabei Sicherheitsvorkehrungen überwunden werden. Strafbar macht sich aber nach § 202 c StGB auch schon derjenige, der eine solche Tat nur vorbereiten will. Die Verbreitung von Hackertools gehört dazu. Lediglich der Einsatz zum Aufspüren von Sicherheitslücken durch die IT-Branche im Interesse des Berechtigen erfüllt den Tatbestand nicht. Ob das (kostenpflichtige) Verbreitung von Hackertools für Pay-TV Verschlüsslung unter § 202 c StGB fällt, kann dahin stehen. Wer eine solche Umgehungsvorrichtung herstellt, einführt oder verbreitet riskiert eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bereits nach dem wenig bekannten § 4 ZKDSG.

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