21 Februar 2013

Polizeistreife in sozialen Netzwerken

Auf dem Polizeikongress in Berlin war  die Polizeirecherche bei Facebook und Twitter ein großes Thema. Die sozialen Netzwerke  bieten auch den Ermittlungsbehörden weitreichende Möglichkeiten der Recherche.

Nicht nur die echte Facebook-Fahndung nach per Haftbefehl gesuchten Personen war dabei im Focus des Kongressteilnehmer. Hervorgehoben wurde auch z.B. eine Analyse von Facebook und Twitter in Chicago, die eine Anfertigung eines Lagebild ermöglichte, nachdem das anti-soziale Verhalten von Protestlern in deren Twitternachrichten kartographisch umgesetzt wurde. Auch wurden alle Äußerungen mitgeschnitten, die aus Chicago stammten, um rückblickend auf die Ereignisse "potenzielle Zeugen" identifizieren zu können. Als Meisterleistung einer Facebook-Fahndung bezeichnete ein Referent die Festnahme von anonymen Tätern die ihre IP-Adresse verschleierten, über Tor kommunizierten, in VoIP-Chats Stimmverzerrer einsetzten und IRC-Kanäle in Russland benutzten.Die Teilnehmer gehen davon aus, dass die jüngste Entscheidung des Schleswig-Holsteinsichen Verwaltungsgericht, wonach für den Datenschutz irischen (und nicht deutsches) Recht gilt, weitere Impulse für die Polizeiarbeit geben wird. HIer dürfte allerdings das letzte Wort noch nicht gesprochen sein, das der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Rechtsmittel angekündigt hat.

Weitere Informationen bei: http://heise.de/-1807323

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